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Thursday, August 13, 2020

Kuchen, Oldtimer und ein Kunstwerk - kreiszeitung.de

kuebacang.blogspot.com
  • Katharina Schmidt
    vonKatharina Schmidt
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Heiligenrode – Zugegeben, die Schnellsten sind sie nicht. Dafür versprühen Vorkriegsautos einen ganz besonderen Charme. Acht solcher Fahrzeuge werden beim nächsten Backtag des Heimatvereins Heiligenrode am Sonntag, 23. August, auf der Mühlenwiese zu sehen sein. Außerdem soll an dem Tag ein Kunstwerk enthüllt werden.

Ulrich Brauer vom Heimatverein freut sich schon auf diesen Termin. „Nach einer langen Auszeit, in der die Heizer nicht heizen und die Bäcker nicht backen durften, haben wir gesagt: Wir müssen den Backofen wieder anheizen. Die Leute wollen Brot und Butterkuchen kaufen“, sagt er.

Der Außerhaus-Verkauf beginnt um 14 Uhr. Es wird voraussichtlich sechs Bleche Butterkuchen und 30 Brote geben. Damit sich in Zeiten von Corona niemand zu nahe kommen muss, gibt es nur einen Eingang, und von dort aus richtet der Heimatverein eine Art Einbahnstraße ein.

Wer dieser Einbahnstraße folgt, kommt unweigerlich an den Vorkriegsautos vorbei. Der Oldiclub Altkreis Syke, ein Ortsclub im ADAC Weser-Ems, stellt die Schätzchen aus. Zu sehen gibt es unter anderem einen Borgwards Hansa von 1934, gebaut in Trier, den es in der Form laut Vereinsmitglied Heiko Prigge nur elf Mal auf der Welt gibt. Auch Modelle der Marken Hanomag und Adler seien am 23. August vertreten, kündigt Prigge an. „Es sind alles einzigartige Autos, die da erscheinen“, schwärmt er.

Der Oldiclub ist derzeit dabei, über jedes Fahrzeug einen kleinen Steckbrief zu erstellen. „Wir wollen den persönlichen Kontakt am Auto vermeiden“, erklärt Heiko Prigge mit Blick auf die Abstands- und Hygieneregeln.

Laut Ulrich Brauer kann sich der Heimatverein vorstellen, in Zukunft einmal im Jahr einen Backtag mit einer kleinen Ausstellung des Oldiclubs zu kombinieren.

Die Oldtimer werden voraussichtlich zwischen 14 und 14.30 Uhr an der Mühlenwiese eintreffen. Anschließend enthüllt der Heimatverein das Kunstwerk. Dieses soll später auf dem Gelände verbleiben. Worum es sich genau handelt, das lässt sich Ulrich Brauer noch nicht entlocken. „Es hat etwas mit Mosaik zu tun, mehr verrate ich nicht“, sagt er.

Von Katharina Schmidt




August 14, 2020 at 12:18AM
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